Note 6 für SWR-Sendung "Im Grünen":
Eine Veganerin will die Jagd auf ihrem Weinberg-Grundstück verbieten - kassiert
aber vom Pächter Wildschadensersatz. Die Redaktion verschweigt das und lässt
sogar "pro iure animalis" zu Wort kommen, die der Sekte Universelles
Leben nahe steht. Der LJV Rheinland-Pfalz e.V. und der DJV protestieren gegen
die tendenziöse Darstellung der Redaktion „Im Grünen“ und rufen dazu auf, sich
bei der Redaktion sachlich zu beschweren. Lesen Sie mehr:
Tatsachen
unterschlagen
LJV und DJV
rufen zur sachlichen Beschwerde auf
Tendenziöse Berichterstattung im
Südwestrundfunk (SWR): Behauptungen der Winzerin Sarah Maria Gänz, die Antrag
auf Austritt der Jagdgenossenschaft gestellt hat, wurden in der Sendung „Im
Grünen“ nicht hinterfragt. Pikant dabei: Dem verantwortlichen Redakteur Andreas
Heerwig war bekannt, dass die Winzerin Fakten unterschlägt. Der LJV
Rheinland-Pfalz und der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) protestieren gegen die
unsachliche Darstellung der Redaktion „Im Grünen“.
Kommentarlos durfte Winzerin Sarah Maria Gänz
in der SWR-Sendung „Im Grünen“ behaupten, ihr Weingut hätte mit den ansässigen
Jägern eine „einvernehmliche Regelung“ gefunden, dass auf ihrem Land nicht mehr
gejagt wird. Diese Aussage ist falsch. Der verantwortliche Jagdpächter weist
diese Aussage entschieden zurück, denn eine „einvernehmliche Regelung“ sei nie
getroffen worden. Noch vor Ausstrahlung der Sendung wies der Landesjagdverband
Rheinland Pfalz e.V. (LJV) die „Im Grünen“-Redaktion auf diese Tatsache hin,
die jedoch im Beitrag völlig unbeachtet gelassen wurde.
Winzerin Gänz behauptete weiterhin im
Interview, dass Wildtiere zu ihnen gehörten und dass sie Teil ihrer
Lebensgrundlage darstellten. Trotz aller Tierliebe lässt sich die Winzerin aber
vom Jagdpächter Wildschaden bezahlen. Das verschweigt sie – geflissentlich? –
vor der Kamera. Diese an Zynismus grenzende Haltung wurde im Beitrag ebenfalls
nicht hinterfragt, obwohl dies der Redaktion bekannt war. Hätte Redakteur
Andreas Heerwig den Jagdpächter in seinem Beitrag zu Wort kommen lassen, wäre eine
faire, ausgewogene und sorgfältige Berichterstattung gewährleistet gewesen.
Auch das anschließende Interview mit Harald
Hoos von „pro iure animalis“ – eine der totalitären Sekte „Universelles Leben“
nahestehende Organisation, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird – ist ein
Beleg für die in diesem Fall tendenziöse Berichterstattung der SWR-Sendung „Im
Grünen“. Moderatorin Ulrike Nehrbaß gab schon mit ihrer ersten Frage, ob denn
die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Zwangsmitgliedschaft
in Jagdgenossenschaften „ein Sieg auf ganzer Linie für den Tierschutz“ sei, die
Richtung vor. Auch die Harald Hoos zur Verfügung gestellte Redezeit zeigt ein
unausgewogenes Bild in der Berichterstattung.
LJV und DJV protestieren gegen die
tendenziöse Darstellung der Redaktion „Im Grünen“ und rufen dazu auf, sich bei
der Redaktion sachlich zu beschweren.
Kontakt:
Im Grünen
SÜDWESTRUNDFUNK Mario Schmiedecke Am Fort Gonsenheim 139 55122 Mainz
Die
Behauptung der Winzerin Sarah Maria Gänz, ihr Weingut hätte mit den ansässigen Jägern eine
„einvernehmliche Regelung“ gefunden, dass auf ihrem Land nicht mehr gejagt
werde, weist der verantwortliche Jagdpächter entschieden zurück: Eine
„einvernehmliche Regelung“ sei nie getroffen worden. (Foto: Screenshot)